Pilates: Ein Trend …

Nicht für uns. Denn es gibt einen Grund, warum gerade Frauen nach der Geburt oder auch Menschen mit den unterschiedlichsten gesundheitlichen Bedürfnissen zum Pilates kommen.

Das Buch "Return to Life Through Contrology" von Joseph H. Pilatesliegt bei mir auf dem Nachttisch, meine persönliche Bibel :)

Das Training hat nicht nur mein Körpergefühl, sondern auch mein Leben verändert. Und deshalb ist es für mich kein Trend, sondern ein Lifestyle. Die Ausrichtungen des Trainings und das Wissen über Zusammenhänge meines Körpers begleiten mich auch im Alltag - meine Selbstfürsorge und ich liebe es!

Joseph Hubertus „Joe“ Pilates   > ja, den gab es wirklich > *1883 in Mönchengladbach; †1967 in New York entwickelte seine Methode Contrology – den ursprünglichen Namen seiner Trainingsmethode > umbenannt in PILATES nach seinem Tod – weil er überzeugt war, dass viele körperliche und gesundheitliche Probleme durch einen Verlust der natürlichen Körperkontrolle entstehen. Sein Ziel war nicht einfach Fitness, sondern die bewusste Selbstkontrolle von Körper und Geist.

In seinem New Yorker Studio trainierten in den 20er Jahren unter anderem der Boxer Max Schmeling, aber auch viele Tänzerinnen und Tänzer vom Broadway, Schauspieler:innen oder Musiker – also Menschen, die ihren Körper längere Zeit stark beanspruchen mussten.

Die wichtigsten Gründe für PILATES:

  • Verbesserung der Gesundheit: Als Kind litt Joseph Pilates an Asthma, Rachitis und rheumatischem Fieber. Er begann intensiv zu trainieren und verschiedene Bewegungsformen zu studieren, um seinen Körper zu stärken.

  • Ganzheitlicher Ansatz: Er kombinierte Einflüsse aus Gymnastik, Yoga, Kampfsport, Boxen, Skifahren und Tierbeobachtungen zu einem eigenen System.

  • Kontrolle statt Kraft allein: Der Name Contrology stammt von der Idee, dass der Geist jede Bewegung bewusst steuern soll. Präzision war wichtiger als viele Wiederholungen oder maximale Belastung.

  • Natürliche Bewegung wiederherstellen: Pilates glaubte, dass moderne Lebensgewohnheiten – langes Sitzen, Stress und Bewegungsmangel – zu Fehlhaltungen und Schmerzen führen. Seine Übungen sollten Haltung, Atmung, Beweglichkeit und Kraft wieder ins Gleichgewicht bringen.

  • Rehabilitation: Während seiner Internierung auf der Isle of Man im Ersten Weltkrieg entwickelte er Übungen für Mitinternierte und begann, Bettfedern an Krankenbetten zu befestigen. Daraus entstanden später Geräte wie der Reformer

Die Positiv-Kette von PILATES:
Die Tiefenmuskulatur baut von innen Stärke und aufrichte Haltung auf. Eine bessere Haltung sorgt für mehr Präsenz und Selbstbewusstsein. Wenn man sich besser bewegen kann, fühlt sich alles leichter an. Die Übungen sind gelenkschonend. Die Kombination aus bewusster Atmung und kontrollierten Bewegungen hilft, die Gedanken zu ordnen und Stress zu reduzieren.

Let’s train together. Love, Nadine

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